Das 4. Netzwerktreffen Kultur und Inklusion findet am 8./9. November 2018 in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW statt. Das Programm können Sie hier als PDF einsehen.
Netzwerk-Tagung
3. Netzwerktreffen richtet Blick auf Menschen mit Behinderung in Film und Fernsehen

Podiumsrunde (v.l.n.r.): Jürgen Kleinknecht (ZDF), Michael Jörg (Fernsehrat ZDF), Susanne Keuchel (Akademie der Kulturellen Bildung), Christine Berg (FFA), Bergit Fesenfeld (WDR)
Zum dritten Mal traf sich am 5. und 6. Oktober das Netzwerk Kultur und Inklusion an der Akademie der Kulturellen Bildung. Expert*innen aus Medien, Verbänden und Kultur untersuchten die Situation und Darstellung von Menschen mit Behinderung in Film und Fernsehen.
Der erste Tag des Netzwerktreffens, das Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert, stellte die Sicht von Innen und Außen in den Mittelpunkt. Nach einem Vortrag zum „Blick auf Menschen mit Beeinträchtigungen“ sprachen Schauspielerin Jana Zöll mit Philipp Peters (lebenshilfe nrw), Künstler und Kulturmanager Alfred Rauch sowie Dr. Petra-Andelka Anders (TU Dortmund) über die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung in der Medienlandschaft.Weiterlesen 3. Netzwerktreffen richtet Blick auf Menschen mit Behinderung in Film und Fernsehen
Juliane Gerland: Audiovisuelle Medien und Behinderung. Mediale Darstellung und Zugänge - Ergebnisse der Arbeitsgruppe
Der Fokus dieser Arbeitsgruppe lag zum einen auf der medialen Darstellung des Phänomens der Behinderung und von Menschen mit Behinderung in den audiovisuellen Medien, und zum anderen auf der Frage nach Zugängen, der Accessibility von audiovisuellen Medien für Menschen mit Sehbeeinträchtigung. Ziel der Arbeitsgruppe war es, entlang dieser beiden Achsen, der medialen Darstellung einerseits und der Accessibility andererseits, das Thema „Inklusion und audiovisuelle Medien“ im Rahmen des Netzwerks Kultur und Inklusion aufzubereiten.
Weiterlesen Juliane Gerland: Audiovisuelle Medien und Behinderung. Mediale Darstellung und Zugänge - Ergebnisse der ArbeitsgruppeAnke Nicolai: Hören, was andere sehen Audiodeskription – Zugang für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen zu visuellen Medien
Das Verfahren der Audiodeskription ermöglicht blinden und sehbeeinträchtigten Menschen uneingeschränkten Zugang zu Filmen, Opern- und Theaterproduktionen, Museen, touristischen Angeboten sowie Kultur- und Sportveranstaltungen. Durch akustische Erläuterungen werden wesentliche visuelle Informationen von qualifizierten Autorinnen und Autoren in eine präzise, knappe Sprache übersetzt.
Weiterlesen Anke Nicolai: Hören, was andere sehen Audiodeskription – Zugang für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen zu visuellen MedienPetra-Andelka Anders: Mediale Zuschreibungen - über die Rolle von Behinderung im Spielfilm[1]
Behinderung scheint probat für mediale Zuschreibungen zu sein, die häufig unbewusst von den Rezipierenden konsumiert werden. In diesem Beitrag soll vorgestellt werden, welche Rolle Behinderung im zeitgenössischen Spielfilm übernimmt.
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